Da 1944 von Portsmouth aus der Sturm aus die Normandie startete, steht nun auch in dieser Stadt ein Museum zu diesem Thema. Hier finden die Besucher Informationen, Bilder, Videos, Tonaufnahmen und vieles mehr zu diesem Teil der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Auf der Webseite des Museums findet man schon vorab viele Infos und Bilder. Das Museum hat täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet, der Eintritt für Erwachsene kostet 6 Pfund.
Der wohl berühmteste Sohn der Stadt war Charles Dickens. Das Haus, in dem er 1812 geboren wurde ist heute für Besucher geöffnet. Das Haus hat die Bombardierung während des Zweiten Weltkriegs wie durch ein Wunder überstanden und besitzt noch heute den Charme des beginnenden 19. Jahrhunderts. Charles Dickens ist heute auf der gesamten Welt bekannt, allein durch seine Weihnachtsgeschichte ist sein Name unsterblich geworden. Das Museum ist zwischen May und Oktober täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet, der Eintritt für Erwachsene kostet 3.50 Pfund.
Dieses Museum ist von und für die Bewohner von Portsmouth und die Menschen, die diese schöne Stadt besuchen. Es beherbergt Material und Informationen über die Geschichte der Stadt, außerdem vermittelt es anschaulich die Veränderungen des Lebens über die Jahrhunderte. Der Eintritt ist frei.
Schon lange bevor die Römer die Gegend bevölkerten gab es Siedlungen in der Gegend um das heutige Portsmouth. Schon für die römischen Besatzer war Portsmouth dank seiner Lage ein wichtiger Punkt ihres Reiches, der römische Name lautete "Portus Magnus". Offiziell wurde die Stadt allerdings erst Ende des 12. Jahrhunderts von Jean de Gisors gegründet. Schon kurze Zeit später erhielt Portsmouth das Stadtrecht vom englischen König verliehen, mit Entstehung des Hafens startete auch schon in jungen Jahren der Stadtgeschichte der Bevölkerungszuwachs. Zwei große Brände 1760 und 1770 warfen Portsmouth in seiner Entwicklung kurzfristig zurück: Die Werft brannte fast komplett aus.
Seit dem 15. Jahrhundert war Portsmouth einer der wichtigsten Stützpunkte der britischen Marine, der Royal Navy. Bis heute zeigt sich die starke Prägung des Militärs und der Schifffahrt in der gesamten Stadt. Im 2. Weltkrieg wurde Portsmouth Opfer vieler Bombenangriffe, was auf die Produktion von Kriegsschiffen und Munition zurückzuführen ist. 1944 startete von Portsmouth der Sturm auf die Normandie. Da während der Bombardierung ein Großteil der Stadt und somit das ursprüngliche Stadtbild zerstört wurde, ist Portsmouth heute geprägt durch Nachkriegsbauten und moderner Architektur. Einzelne Stadtteile, so auch der Hafen, wurden aber nach und nach im alten Stil rekonstruiert.
Heute ist Portsmouth nach Dover der zweitgrößte Hafen mit Fährverkehr Englands